Presse - Zukunft Artenvielfalt
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Katharina Rust | Referentin für Öffentlichkeitsarbeit | Tel. 0711 40 79 92 30 | volksbegehren@probiene.de

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Bienen am Flugloch | Bienen und Blüte | Initiator Tobias Miltenberger | Initiator David Gerstmeier

Bereits mehr als 18.000 Unterschriften für die Initiierung des Volksbegehrens “Rettet die Bienen” in Baden-Württemberg eingegangen

P R E S S E M E L D U N G | Stuttgart, den 05. Juni 2019

Erste Zählungen der bei proBiene eingereichten Unterschriftenformulare zeigen es deutlich: Die für den Antrag zum Volksbegehren notwendigen 10.000 Unterschriften werden deutlich überschritten. Innerhalb von zweieinhalb Wochen wurden mehr als 18.000 Unterschriften für das Volksbegehren Artenschutz – „Rettet die Bienen“ in Baden-Württemberg gezählt – und die Zählung sowie der Rücklauf halten an.

Die beiden Berufsimker der Imkerei Summtgart und Initiatoren des Volksbegehrens, David Gerstmeier und Tobias Miltenberger, sind sich einig: „Innerhalb dieser kurzen Zeit solch eine Resonanz zu bekommen, bestätigt unser Anliegen. Trotz der aufwendigen bürokratischen Hürde zeigen schon jetzt über 18.000 UnterzeichnerInnen deutlich, wie wichtig vielen BürgerInnen ein verstärkter Artenschutz ist.“ Diesen voranzubringen ist zentrales Anliegen des Volksbegehrens, dem ein Gesetzentwurf zugrunde liegt. Zentrale Forderungen sind darin der Ausbau der ökologischen Landwirtschaft auf 50 Prozent im Jahr 2035, die Halbierung der Pestizide, deren Verbot in Naturschutzgebieten und der stärkere Schutz für Streuobstwiesen.

„Die Zivilgesellschaft fordert einen dringlichen Wandel im Umgang mit der Artenvielalt“, so Imkermeister Gerstmeier. Der Zuspruch aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft für das Volksbegehren von proBiene wächst. “Wir bedanken uns für die breite Unterstützung. Als junge gemeinnützige Organisation konnten wir das Volksbegehren erfolgreich starten. Im nächsten Schritt möchten wir ein Bündnis schmieden“, sagt proBiene-Geschäftsführer Tobias Miltenberger.

Am 26. Juli soll der Zulassungsantrag des Volksbegehrens “Rettet die Bienen” beim Innenministerium eingereicht werden. Bis dahin werden noch Unterstützungs-Unterschriften angenommen. Unter folgendem Link können alle wahlberechtigten BürgerInnen in Baden-Württemberg das Volksbegehren “Rettet die Bienen” unterstützen: www.Volksbegehren-Artenschutz.de.

proBiene - Freies Institut für ökologische Bienenhaltung hat das Ziel, das Wissen um die essentielle
Bedeutung der Biene zu verankern und Methoden der biodynamischen Imkerei zu entwickeln. Die gemeinnützige
Einrichtung wurde 2016 von Demeter-Berufsimkern gegründet. www.probiene.de

Kontakt Volksbegehren: Sven Prange, sven.prange@probiene.de, Tel. 0711/407992-30

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Volksbegehren „Rettet die Bienen“ startet erfolgreich

P R E S S E M E L D U N G | Stuttgart, den 20. Mai 2019

Stuttgart, 20. Mai 2019. Volksbegehren „Rettet die Bienen“ startet erfolgreich


Das Volksbegehren Artenschutz – „Rettet die Bienen“
vermeldet pünktlich zum Weltbienentag am heutigen Montag einen erfolgreichen Start
in die erste Phase. Am Auftaktwochenende unterschrieben neben den beiden
Initiatoren, den Summtgarter Imkern David Gerstmeier und Tobias Miltenberger, gut
1000 weitere Wahlberechtigte aus Baden-Württemberg den Unterstützungsantrag.
„Das ist ein wirklich erfolgreicher Start für unser Vorhaben, Bienen und andere Arten
künftig in Baden-Württemberg noch stärker zu schützen“, sagt Miltenberger. „Die
vielen Unterschriften zeigen: die Bienen haben starke Bündnispartner in den Baden-
Württemberger Wählerinnen und Wählern.“
Zum Auftakt der Unterschriftensammlung hatte pro Biene – Freies Institut für
ökologische Bienenhaltung, das das Volksbegehren organisiert, zusammen mit Slow
Food Deutschland und dem Bienenschutz Stuttgart zu einem Bienentag geladen. Dort
informierten sich zahlreiche Menschen über den Wert der Biene und die Bedeutung
der Artenvielfalt für uns Menschen. Parallel dazu unterschrieben auch viele
TeilnehmerInnen der Demonstration „Ein Europa für alle“ den Antrag auf das
Volksbegehren.
In den nächsten Tagen und Wochen sammelt proBiene mit zahlreichen Unterstützern
weitere Unterschriften. So sollen 10.000 zusammenkommen, um das Volksbegehren
beim Innenministerium zu beantragen. Der Kreis der Unterstützer wächst dabei immer
weiter. Mittlerweile unterstützen mehr als 70 Unternehmen, Initiativen, Verbände und
Parteiorganisationen das Volksbegehren. So sammeln die Regionalgeschäftsstellen
des BUND genauso Unterschriften, wie zahlreiche Bio-Händler, Kreisverbände der
Grünen und NABU-Verbände. Parallel zum Start der Unterschriftensammlung
veröffentlichte proBiene auch den Gesetzentwurf, den das Volksbegehren
beschließen soll. Kernforderungen sind der Ausbau der ökologischen Landwirtschaft,
die Reduktion von Pestiziden, der stärkere Schutz von Streuobstwiesen und das
Verbot von Pflanzengiften in Naturschutzgebieten.
Den Gesetzentwurf gibt es unter www.volksbegehren-artenschutz.de auch zum
Download.

proBiene - Freies Institut für ökologische Bienenhaltung hat das Ziel, das Wissen um die essentielle
Bedeutung der Biene zu verankern und Methoden der biodynamischen Imkerei zu entwickeln. Die gemeinnützige
Einrichtung wurde 2016 von Demeter-Berufsimkern gegründet. www.probiene.de

Öffentlichkeitsarbeit: Katharina Rust, katharina.rust@probiene.de, Tel. 0711/407992-29

Kontakt Volksbegehren: Sven Prange, sven.prange@probiene.de, Tel. 0711/407992-30

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Bienentag mit Auftakt zum Volksbegehren Artenschutz in Baden-Württemberg

P R E S S E M E L D U N G | Stuttgart, den 14. Mai 2019

Stuttgart, 14. Mai 2019. Bienentag mit Auftakt zum Volksbegehren Artenschutz in Baden-Württemberg

Aktionstag anlässlich des Weltbienentags Sonntag in Stuttgart


Mit einem großen Bienen-Aktionstag startet am Sonntag, 19. Mai, das Volksbegehren Artenschutz in Baden-Württemberg. Los geht es um elf Uhr auf dem Züblin-Parkhaus in Stuttgart. Auf Einladung von proBiene - Freies Institut für ökologische Bienenhaltung, Slow Food Deutschland e.V. und dem Bienenschutz Stuttgart e.V. wird es ein breites Angebot rund um das wichtigste Nutztier der Welt geben – die Biene. Der Tag wird anlässlich des Weltbienentages ausgerichtet (20. Mai) und ist der Startschuss für die Sammlung der 10.000 notwendigen Unterschriften für die Beantragung des Volksbegehrens Artenschutz Rettet die Bienen beim baden-württembergischen Innenministerium. Neben der Unterschriftensammlung zeigen die Veranstalter durch Aktionen und Informationen nicht nur die Faszination der außergewöhnlichen Geschöpfe, sondern auch: Es ist jetzt höchste Zeit zum Handeln, wenn wir die Artenvielfalt als unser aller Lebensgrundlage auf diesem Planeten erhalten wollen.
„Es wird immer deutlicher, dass ohne ein schnelles Umsteuern der Mensch die Lebensgrundlage, die uns die Natur bietet, von dieser Welt verdrängt wird“, sagt Tobias Miltenberger, Geschäftsführer von proBiene. „Es kann nicht sein, dass es Bienen heute in der Stadt besser geht als auf dem Land. Die Politik ist in der Pflicht, dem Biodiversitätsverlust sowie dem Einsatz von insektenvernichtenden Substanzen auf dem Acker einen Riegel vorzuschieben“, sagt Ursula Hudson von Slow Food Deutschland. Und Anke Heidemüller von Bienenschutz Stuttgart e.V. sagt: “Es gilt, unser Ökosystem nicht weiter zu destabilisieren und dafür ist der Erhalt der Artenvielfalt unerlässlich.”
Dass proBiene, Slow Food und der Bienenschutz Stuttgart den Bienentag gemeinsam veranstalten, zeigt die Stärke des Volksbegehrens Artenschutz: Mittlerweile haben mehr als 60 Verbände, Unternehmen und Vereine ihre Unterstützung erklärt. Die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, die ebenfalls zum Unterstützerkreis zählt, wird die Gäste am Sonntag unter anderem mit Wraps mit Secreto der alten Landrasse Schwäbisch-Hällisches Schwein und Wraps mit Grillgemüse und Bio-Heumilchkäse der Dorfkäserei Geifertshofen verköstigen. Der Gründer der Erzeugergemeinschaft, Rudolf Bühler, wird genauso zu den Vortragenden zählen, wie Staatssekretärin Gisela Splett, Rupert Ebner von Slow Food und die Stuttgarter Imker David Gerstmeier und Tobias Miltenberger. Neben Vorträgen und Diskussionen zur Biene bieten die Veranstalter ein buntes Programm aus Herstellung von Bienenwachskerzen, Bau von Nisthilfen für Wildbienen, eine Honigverkostung und ein Gewinnspiel.
Wer es Sonntag nicht nach Stuttgart schafft, kann das Volksbegehren unterstützen, indem er die Unterschriftenformulare unterschreibt und weiterverbreitet. Diese können ab 19. Mai auf der Website des Volksbegehrens, www.volksbegehren-artenschutz.de, heruntergeladen werden. Als Unterstützung zählen nur Unterschriften auf diesem Formular. proBiene hat das Volksbegehren Artenschutz angestoßen. Die Initiatoren, die Summtgart-Imker David Gerstmeier und Tobias Miltenberger, wollen unter anderem durch den Ausbau der ökologischen Landwirtschaft, die Reduktion des Pestizideinsatzes und den Ausbau von Bildung im Bereich nachhaltiges Wirtschaften stärker als bisher gesetzlich verbindlich die Artenvielfalt schützen.


proBiene - Freies Institut für ökologische Bienenhaltung hat das Ziel, das Wissen um die essentielle Bedeutung der Biene zu verankern und Methoden der biodynamischen Imkerei zu entwickeln. Die gemeinnützige Einrichtung wurde 2016 von Demeter-Berufsimkern gegründet. www.probiene.de
Slow Food Deutschland e.V. ist eine internationale Bewegung, die sich dafür einsetzt, dass jeder Mensch Zugang zu Nahrung hat, die sein Wohlergehen sowie das der Produzenten und der Umwelt erhält. Die Slow Food Bewegung zählt in Deutschland rund 14.000 Mitglieder in rund 85 Convivien.
Bienenschutz Stuttgart e.V., engagiert sich seit 2013 für den Schutz von Wildbienen und die wesensgemäße Haltung von Honigbienen. Zudem ist der Verein Regionalgruppe des Netzwerks Blühende Landschaft, welches ein insektenfreundliches Blühangebot fördert. www.bienenschutz-stuttgart.de
Kontakt Volksbegehren: Sven Prange, sven.prange@probiene.de, Tel. 0711/407992-30

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„Rettet die Bienen” startet in Baden-Württemberg

P R E S S E M E L D U N G | Stuttgart, den 09. Mai 2019

Stuttgart, 09. Mai 2019. proBiene initiiert mit großem Unterstützerkreis Volksbegehren Artenschutz im Ländle.


Baden-Württemberg muss die Artenvielfalt noch stärker als bisher verbindlich schützen. Der
Schatz der Artenvielfalt droht weltweit für immer verloren zu gehen. Bienen, Insekten sowie viele
andere Tier- und Pflanzenarten sind massiv bedroht. Wir müssen handeln. Deswegen beginnt
unter Federführung der proBiene - Freies Institut für ökologische Bienenforschung mit
Unterstützung eines breiten Bündnisses aus Umweltverbänden wie NABU und BUND,
landwirtschaftlichen und nachhaltigen Unternehmen wie die Spielberger Mühle oder der Bewegung
„Fridays for Future” ein Volksbegehren für Artenschutz. Auftakt ist am 19. Mai ein Aktionstag
anlässlich des Weltbienentages ab 11 Uhr am Züblin-Parkhaus in Stuttgart. Dort werden die ersten
der 10.000 nötigen Unterschriften von Wahlberechtigen aus dem Land für den Antrag zum
Volksbegehren gesammelt.
„Wir sind die Generation, die entscheiden muss, ob unsere Kinder und Enkel verschiedenste Arten
von Bienen, Schmetterlingen, Amphibien, Reptilien, Fischen, Vögeln, Kleinsäugern und
Wildkräutern noch vorfinden", sagt Imkermeister David Gerstmeier. proBiene-Geschäftsführer
Tobias Miltenberger sagt: „Der Zuspruch der letzten Wochen hat uns gezeigt, dass die
Gesellschaft die Artenvielfalt als Lebensgrundlage erkannt hat und mehr Engagement für deren
Schutz fordert. Gerade eine so starke Region wie Baden-Württemberg kann ein Beispiel geben,
wie entschlossen wir diese wichtige Menschheitsaufgabe angehen. Wenn wir eine starke Haltung
für den Artenschutz zeigen, wirkt das auch über die Grenzen unseres Bundeslandes hinaus." Die
beiden Berufsimker der Imkerei Summtgart, Gerstmeier und Miltenberger, sind die Initiatoren des
Volksbegehrens und Gründer der gemeinnützigen Einrichtung proBiene.
In Baden-Württemberg sind neben den Wildbienen Arten wie der Feldhamster oder das Rebhuhn
von Ackergiften sowie durch Nahrungsmangel und Biotopverluste stark gefährdet. Dabei ist die
Artenvielfalt nicht nur ökologisch das Immunsystem des Planeten, sondern auch ein ökonomisches
Rückgrat: In der deutschen Landwirtschaft erbringen Bienen und Insekten Leistungen von zwei bis
vier Milliarden Euro im Jahr. Rund 80 Prozent der heimischen Obst- und Gemüsesorten brauchen
Insekten zur Bestäubung. Um ihre Lebensräume zu erweitern, fordert das Volksbegehren in einer
Gesetzesänderung unter anderem einen deutlichen Ausbau der ökologischen Landwirtschaft, die
massive Reduzierung von Pestiziden sowie eine stärkere Berücksichtigung der Enkeltauglichkeit
von Landwirtschaft und Wirtschaft in Bildung und Forschung.
Das Volksbegehren besteht aus einem mehrstufigen Verfahren: Zunächst müssen die Initiatoren
mindestens 10.000 Unterstützungsunterschriften und einen konkreten Gesetzentwurf vorlegen.
Danach startet das eigentliche Volksbegehren. Mindestens zehn Prozent der Wahlberechtigten,
also etwa 680.000, müssen dann per Unterschrift den Gesetzentwurf unterstützen. In diesem Fall
muss der Landtag den Entwurf unverändert behandeln. Lehnt er ihn ab, kommt es zum
Volksentscheid. Würde das Volksbegehren Gesetz, wäre es das erste erfolgreiche in Baden-
Württemberg.

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proBiene - Freies Institut für ökologische Bienenforschung hat das Ziel, das Wissen um die essentielle
Bedeutung der Biene zu verankern und Methoden der biodynamischen Imkerei zu entwickeln.
www.probiene.de

Kontakt Volksbegehren
Sven Prange, sven.prange@probiene.de, Tel. 0711 / 407992-30
www.volksbegehren-artenschutz.de

 

„Rettet die Bienen!“
Initiative - Volksbegehren zur Rettung der Artenvielfalt in Baden-Württemberg

P R E S S E M E L D U N G | Stuttgart, den 21. Februar 2019

Stuttgart, 21. Februar 2019. In Baden-Württemberg initiieren wir, die gemeinnützige Einrichtung proBiene, ähnlich wie in Bayern, ein Volksbegehren unter dem Motto „Rettet die Bienen!“. Nicht nur in Bayern nimmt das Artensterben dramatische Ausmaße an. Der Rückgang von Bienen, Schmetterlingen, Amphibien, Reptilien, Fischen, Vögeln, Kleinsäugern und Wildkräutern ist auch in Baden-Württemberg alarmierend. Bayern hat gezeigt, dass Bürgerinnen und Bürger einen Wandel im Umgang mit unserer Lebensgrundlage wollen und dafür Verantwortung übernehmen. Mit diesem beflügelten Willen soll es in Baden-Württemberg weitergehen.


„Als Berufsimker erfahren wir täglich, was es heißt, wenn Insekten mit Ihrer Umwelt zu kämpfen haben“, so Imkermeister David Gerstmeier. „Zum Beispiel sind Notfütterungen der Bienen mit Zucker für Imker in Baden-Württemberg fester Bestandteil der Jahresarbeit. Das liegt vor allem am fehlenden Blühangebot.“ Neben der Honigbiene, die von Imkerinnen und Imker gepflegt wird, sind viele Tier- und Pflanzenarten von Ackergiften sowie durch Nahrungsmangel und Biotopverluste stark gefährdet. So sind zum Beispiel in Baden-Württemberg die Zwergfledermaus, Feldlerche, und Geißklee-Bläuling vom Aussterben bedroht. Sehr drastisch ist es bei den 420 Wildbienenarten, von denen über die Hälfte im Ländle auf der Roten Liste steht.
Mit dem Volksbegehren soll eine Erweiterung der Lebensräume und Blühangebote sowie eine Reduzierung von Pestiziden für ein artenreiches Baden-Württemberg geschaffen werden.


Die Hauptforderungen:


• 50 % Ökolandbau bis zum Jahr 2035
• 100 % der Staatsflächen werden ökologisch bewirtschaftet
• Halblierung der Pestizidmenge bis 2025
• Erweiterung des Biotopverbundes
• Extensivierung der Wiesenbewirtschaftung
• Intensivierung der Forschung und Bildung zu ökologischer Landwirtschaft und Naturschutz
• Monitoring und jährlicher öffentlicher Bericht zur Artenvielfalt


Initiative Volksbegehren


Das Volksbegehren soll die lobenswerten Ziele der baden-württembergischen Landesregierung zum Naturschutz, Ökolandbau und Landwirtschaft stärken, weiterreichende Ziele einbringen und durch eine gesetzliche Verankerung fixieren. „Für die Landwirte im Ländle, die auf Qualität setzen, ist es eine Riesenchance. Es ist auch unser Verantwortung eine enkeltaugliche Zukunft zu gestalten.“ erläutert Tobias Miltenberger, Geschäftsführer der gemeinnützigen Einrichtung proBiene und Initiator der Initiative „Volksbegehren zur Rettung der Artenvielfalt in Baden-Württemberg“.
Erster Unterstützer ist der Anbauverband Demeter e.V., dem über 500 landwirtschaftlichen Betrieben in Baden-Württemberg angeschlossen sind. Aktuell wird mit juristischer Begleitung an den konkreten Formulierungen für das Naturschutzgesetz Baden-Württemberg gearbeitet und weitere ideelle und finanzielle Unterstützerinnen und Unterstützer für das Volksbegehren gesucht. Eingeladen, sich der Allianz anzuschließen, sind Bürgerinnen und Bürger, Landwirte, Verbände, Unternehmen und weitere Einrichtungen. Auf der Kampagnen-Webseite www.artensterben-stoppen.de kann man sich bereits in den Newsletter eintragen.
proBiene - Freies Institut für ökologische Bienenhaltung hat das Ziel, das Wissen um die essentielle Bedeutung der Biene zu verankern, einen respektvollen Umgang mit ihr zu etablieren und sie in ihrer Gesundheit zu stärken. Das Freie Institut lehrt und entwickelt Methoden der biodynamischen Imkerei. proBiene wurde im Jahr 2016 von Demeter-Berufsimkern gegründet und führt jährlich über 1.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene an Bienen, veranstaltet Seminare, publiziert und betreibt Forschungsprojekte für eine zukunftsfähige Bienenhaltung.

Mehr zu proBiene: www.probiene.de

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Kontakt: Tobias Miltenberger | Mobilnummer 0160 / 96449392
proBiene - Freies Institut für ökologische Bienenhaltung
Rosenwiesstraße 17 | 70567 Stuttgart
Telefon 07 11 / 40 79 92 30 | info@probiene.de