Presse - Volksbegehren Artenschutz
Liebe Vertreterinnen und Vertreter der Medien,

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Sven Prange | Koordinator Volksbegehren | Tel. 0711 40 79 92 30 | volksbegehren@probiene.de

Hier finden Sie Dokumente zu verschiedenen Themen bzgl. des Volksbegehrens:
Selbstverständnis und Ziele des Volksbegehrens Artenschutz |
Stellungnahme zu Pestiziden in Schutzgebieten (§ 34 des Gesetzentwurfes) |
Richtigstellung zum Bioland BW-Mitgliederrundschreiben Juli 2019

Hier finden Sie allgemeine Pressefotos:
(Die Fotos können honorarfrei mit Angabe des Fotoautoren verwendet werden)
Initiator Tobias Miltenberger, Fotoautor: proBiene | Initiator David Gerstmeier, Fotoautor: proBiene | Bienen am Flugloch, Fotoautor: proBiene | Bienen und Blüte, Fotoautor: proBiene

Bienen-Volksbegehren: Innenminister gibt Weg frei - Start Ende September

P R E S S E M E L D U N G | Stuttgart, den 14. August 2019

Nach dem überwältigenden Zuspruch aus der Baden-Württemberger Zivilgesellschaft mit 35.865 Unterschriften hat jetzt auch die Landesregierung den Weg für das erste landesweite Volksbegehren frei gemacht. Das Innenministerium teilte dem Trägerkreis des Volksbegehrens Artenschutz – „Rettet die Bienen“, heute die Genehmigung des entsprechenden Antrags mit. Damit startet das Volksbegehren Ende September, den offiziellen Zeitraum teilt das Ministerium in den nächsten Tagen mit. „Für die vielen bedrohten Arten in Baden-Württemberg ist heute ein guter Tag“, sagt David Gerstmeier, zusammen mit Tobias Miltenberger von proBiene – Freies Institut für ökologische Bienenhaltung einer der beiden Initiatoren und Vertrauensleute des Volksbegehrens.

Ab Ende September hat das breite Trägerbündnis aus proBiene, den Landesverbänden von BUND, NABU, Demeter, Naturland, Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft und ÖDP sowie Slow Food Deutschland, Fridays for Future BW, der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch-Hall, Bodan, Naturata, Waschbär und GLS-Bank sechs Monate Zeit, die Unterschriften von zehn Prozent der Wahlberechtigten im Ländle (ca. 770.000) zu sammeln. „Mit der Zulassung des Volksbegehrens ist heute der Startschuss für den Kampf gegen das Artensterben gefallen. Menschen haben die Macht, der Politik den Weg zu weisen. Mit dem Volksbegehren kann die Zivilgesellschaft den größten politischen Druck ausüben und das Artensterben in Baden-Württemberg zumindest aufhalten“, sagt Brigitte Dahlbender, Vorsitzende des BUND Baden-Württemberg und neben NABU-Landesvorstand Johannes Enssle sowie Gerstmeier und Miltenberger eine der SprecherInnen des Bündnisses. „Schreiben Sie mit Ihrer Unterschrift der Landesregierung einen starken Auftrag ins Arbeitsheft, damit wir uns gemeinsam auf den Weg machen, hin zu einer naturverträglichen Landwirtschaft“, appelliert NABU-Landeschef Johannes Enssle an die WählerInnen.

Erreicht das Volksbegehren die 770.000 Unterschriften, muss der Landtag den Gesetzentwurf des Volksbegehrens, der unter anderem eine Reduktion der Pestizide bis 2025 und einen Ausbau der ökologischen Landwirtschaft auf 50 Prozent Flächenanteil bis 2035 sowie ein Pestizidverbot in Naturschutzgebieten vorschreibt, unverändert annehmen. Macht er dies nicht, kommt es zum Volksentscheid.

Das Volksbegehren-Bündnis wird die Unterstützungsunterschriften in allen etwa 1.100 Kommunen des Landes sammeln. Dafür finden ab Ende September zahlreiche Sammelaktionen statt. Ab voraussichtliche Ende Oktober bis Ende Januar können sich Wahlberechtigte zudem in Unterschriftenlisten in den Rathäusern ihrer Wohnorte eintragen. Auf www.volksbegehren-artenschutz.de steht das Unterschriftenformular ab dem ersten Tag der Unterschriftensammlung auch zum Download bereit. Wer es sich ausdruckt und ausfüllt, kann es danach bis zum offiziellen Ende der Sammlung direkt in seinem Rathaus abgeben oder dorthin schicken.

Volksbegehren Artenschutzist eine Initiative der proBiene - Freies Institut für ökologische Bienenhaltung und wird getragen von proBiene, BUND BW, NABU BW, ÖDP BW, Slow Food Deutschland, Demeter BW, Naturland BW, AbL BW, Fridays for Future BW, Bäuerlicher Erzeugergemeinschaft Schwäbisch-Hall, Bodan, Naturata, GLS-Bank und Waschbär. Für den Trägerkreis sprechen Dr. Brigitte Dahlbender (BUND), Johannes Enssle (NABU), David Gerstmeier (proBiene), Tobias Miltenberger (proBiene). Vertrauensleute im Sinne des Volksabstimmungsgesetzes sind David Gerstmeier und Tobias Miltenberger.

Kontakt Volksbegehren:
Sven Prange, sven.prange@probiene.de, Tel. 0711/407992-30

Download:
Bild 1: Übergabe der Zulassung Personen auf dem Bild von links nach rechts: Jessica Fischle (proBiene),
Miriam Geisler (proBiene), Christian Saur (Innenministerium BW).
Bild 2: Zulassung
Beide Fotos können heruntergeladen und mit Quellenangabe (proBiene) kostenfrei veröffentlicht werden.
 

Zulassung Volksbegehren

Übergabe der Zulassung des Volksbegehrens durch Christian Sauer im Koordinierungsbüro des Volksbegehrens Artenschutz
Das Foto der Übergabe der Zulassung kann heruntergeladen und mit Quellenangabe (proBiene) kostenfrei veröffentlicht werden. Personen auf dem Bild von links nach rechts: Jessica Fischle (proBiene), Miriam Geisler (proBiene), Christian Saur (Innenministerium BW)

Zulassung Volksbegehren

20190814_Zulassung_Volksbegehren_Artenschutz_2
Das Foto von der Zulassung kann heruntergeladen und mit Quellenangabe (proBiene) kostenfrei veröffentlicht werden.

Bienen-Volksbegehren zu "Bioland"-Kritik: "Besser konstruktiv bleiben" 

P R E S S E M E L D U N G | Stuttgart, den 29. Juli 2019

Die Initiatoren des Volksbegehrens Artenschutz – „Rettet die Bienen“ können die Kritik des Verbandes "Bioland" in Baden-Württemberg nicht nachvollziehen. „Wir glauben, dass Gegensätze eröffnet werden, die nicht bestehen sollten“, heißt es in einem offenen Brief an die Bioland-Mitglieder in Baden-Württemberg. Zuvor hatte der Bioland-Vorstand sich in mehreren Schreiben gegen das Volksbegehren ausgesprochen. Insbesondere der Verweis von Bioland, das vom Volksbegehren geforderte Ziel von 50 Prozent ökologischer Landwirtschaft in Baden-Württemberg bis 2035 sei unrealistisch, stößt beim Volksbegehren auf Unverständnis. Der Bioland-Bundesverband war vor nicht mal einem Jahr eine Kooperation mit dem Discounter Lidl mit der Begründung eingegangen, für „den Anbauverband Bioland sind 100 Prozent Biolandbau das Ziel.“

In dem Schreiben an die Bioländer begründen die Initiatoren des Volksbegehrens, die Stuttgarter Imker und proBiene-Gründer David Gerstmeier und Tobias Miltenberger sowie Volksbegehrens-Koordinator Sven Prange noch einmal die Gründe, die für den Gesetzentwurf des Volksbegehrens sprechen. Das Volksbegehrens-Bündnis ist zuversichtlich, dass sich diese Argumente auf lange Sicht durchsetzen. Zudem Bioland der einzige große ökologische Anbauverband ist, der nicht im Partnerbündnis des Volksbegehrens mitmacht.

Die gesamte Richtigstellung der Bioland-Veröffentlichungen können Sie hier nachlesen.


Website: www.Volksbegehren-Artenschutz.de

proBiene - Freies Institut für ökologische Bienenhaltung hat das Ziel, das Wissen um die essentielle Bedeutung der Biene zu verankern und Methoden der biodynamischen Imkerei zu entwickeln. Die gemeinnützige Einrichtung wurde 2016 von Demeter-Berufsimkern gegründet. www.probiene.de

Kontakt Volksbegehren:
Sven Prange, sven.prange@probiene.de, Tel. 0711/407992-30

Downloads:
Richtigstellung Bioland

Bienen-Volksbegehren: Innenminister gibt Weg frei - Start Ende September

P R E S S E M E L D U N G | Stuttgart, den 26. Juli 2019

35.865 Baden-Württemberger Bürgerinnen und Bürger unterstützen offiziell den Antrag auf das Volksbegehren Artenschutz – „Rettet die Bienen“. proBiene – Freies Institut für ökologische Bienenhaltung überreichte am heutigen Freitag zusammen mit vielen Bündnispartnern die entsprechenden Unterschriftenformulare samt eines Gesetzentwurfs an Innenstaatssekretär Wilfried Klenk. Neben den Bürgerinnen und Bürgern unterstützt ein engerer Partnerkreis aus den Landesverbänden von BUND, NABU, Demeter, Naturland, Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft, ÖDP sowie Fridays for Future, Slow Food Deutschland, Bodan, Naturata, Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch-Hall, GLS-Bank und Waschbär die Bewegung für mehr Artenvielfalt und eine konsequente Agrarwende.

„Die Zivilgesellschaft hat dank enormer Eigeninitiative vieler Helferinnen und Helfer deutlich gemacht, wie wichtig ihr der gesetzliche Schutz der Artenvielfalt ist“, sagt Initiator und Imker Tobias Miltenberger. „Wir geben heute nicht nur sehr viele Unterschriften beim Innenministerium ab, sondern auch den dringenden Appell, dass sich in der Umwelt- und Landwirtschaftspolitik etwas ändern muss.“ Miltenberger bildet zusammen mit Initiator und Imkermeister David Gerstmeier das Duo der Vertrauensleute des Volksbegehrens. Neben ihnen werden BUND-Landesvorsitzende Dr. Brigitte Dahlbender und NABU-Landeschef Johannes Enssle für das Volksbegehren sprechen. „Der Zuspruch, den das Volksbegehren jetzt schon erfährt, zeigt wie wichtig es den Menschen in Baden-Württemberg ist. Sie wollen nicht länger warten. Die Menschen wollen endlich eine deutlich naturverträglichere Landwirtschaft und weniger Pestizide. Dafür steht das Volksbegehren“, sagen Dahlbender und Enssle.

Das Innenministerium muss nun innerhalb von drei Wochen über den Antrag auf das Volksbegehren entscheiden. Genehmigt es diesen, wird durch das Ministerium ein Starttermin festgelegt. Dann beginnt eine sechsmonatige Unterschriftensammlung, bei der zehn Prozent der Wahlberechtigten im Land (etwa 770.000 Menschen) unterschreiben müssen. Die Unterschriften werden in dem kompletten Zeitraum frei per Unterschriftenformular gesammelt. Darüber hinaus liegen in drei der sechs Monate, aber (laut Gesetzgeber) nicht im letzten, Unterschriftenlisten in allen Rathäusern im Land aus. Erreicht das Volksbegehren die erforderlichen Unterschriften, muss der Landtag über den Gesetzentwurf unverändert abstimmen. Stimmt er zu, wird der Gesetzentwurf Gesetz. Lehnt er ab, kommt es zum Volksentscheid. Dabei entscheidet die einfache Mehrheit über den Gesetzentwurf oder einen möglichen Alternativentwurf des Landtags, sofern der Mehrheitsentwurf 20 Prozent der Wahlberechtigten im Land auf sich vereinen kann. Es wäre in diesem Fall das erste erfolgreiche landesweite Volksbegehren in Baden-Württemberg.

Website: www.Volksbegehren-Artenschutz.de

proBiene - Freies Institut für ökologische Bienenhaltung hat das Ziel, das Wissen um die essentielle Bedeutung der Biene zu verankern und Methoden der biodynamischen Imkerei zu entwickeln. Die gemeinnützige Einrichtung wurde 2016 von Demeter-Berufsimkern gegründet. www.probiene.de

Kontakt Volksbegehren:
Sven Prange, sven.prange@probiene.de, Tel. 0711/407992-30

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Pressemitteilung Antragsübergabe

Ziele des Volksbegehrens
Erklärung zu Pestizideinsätzen
Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4, Bild 5, Bild 6 (alle Bilder: Copyright Marc Gilardone)
Die Personen anhand von Bild 4 von links nach rechts:
Guido Klamt, Landesvorsitzender ÖDP
David Gerstmeier, Imker, Geschäftsführer proBiene und Initiator des Volksbegehrens
Johannes Enssle, Landesvorsitzender NABU Baden-Württemberg
Staatssekretär Wilfried Klenk
Dr. Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende BUND Baden-Württemberg
Ingo Plessing, Slowfood Stuttgart
Tobias Miltenberger, Imker, Geschäftsführer proBiene und Initiator des Volksbegehren

Volksbegehren stellt am 26. Juli 2019 den Antrag - Bündnis für die Bienen

P R E S S E M E L D U N G | Stuttgart, den 24. Juli 2019

Nach dem überwältigenden Zuspruch durch die Zivilgesellschaft reicht proBiene diesen Freitag zusammen mit vielen Partnern im Innenministerium den Antrag auf das Volksbegehren Artenschutz – „Rettet die Bienen“ ein. Damit ist das größte Projekt zur Verbindung von Artenschutz und Agrarwende in der Geschichte Baden-Württembergs formell auf den Weg gebracht. Die Initiatoren, die Berufsimker David Gerstmeier und Tobias Miltenberger, werden Staatssekretär Wilfried Klenk um 14 Uhr die nötigen Unterschriften sowie den Gesetzentwurf überreichen. Dieser beinhaltet einen gesetzlichen Artenschutz und ermöglicht klare Perspektiven für die regionale Landwirtschaft. „Zusammen mit einem breiten zivilgesell- schaftlichen Bündnis ist uns ein Entwurf gelungen, der für den Schutz der Artenvielfalt ambitioniert und für die Landwirtschaft praktikabel ist“, sagt David Gerstmeier.

Dem Bündnis für Bienen und Bauern haben sich die Landesverbände von BUND, NABU, Demeter, Naturland, Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft und ÖDP, Fridays for Future, Slow Food Deutschland, die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch-Hall, Bodan, Naturata, GLS-Bank und Triaz („Waschbär“) angeschlossen. Sie eint das Ziel, die Kulturlandschaft und die dort lebenden Arten zu erhalten sowie die ökologische und bäuerliche Landwirtschaft zu stärken. Denn die Arbeit der bäuerlichen Betriebe in und mit der Natur sichert Vielfalt und Artenreichtum. „Mit dem Gesetzentwurf bauen wir eine Brücke in eine nachhaltige Landwirtschaft im Land. Er sorgt dafür, dass Schutzgebiete ihren Zweck erfüllen können, bedrohte Arten zu schützen, und stellt zugleich klare Leitlinien für den Arbeitsalltag von Landwirtinnen und Landwirten auf“, sagt NABU-Landeschef Johannes Enssle.

Das Volksbegehren setzt dabei drei Zielmarken: Ein Bekenntnis zu Ausbau und Vorbildfunktion der Öko-Landwirtschaft, eine Verpflichtung der Regierung zur Reduktion von Pestiziden und strikter Schutz von Arten in geschützten Gebieten. Wegen der engen Vorgaben für Volksbegehren in Baden-Württemberg kann der Gesetzentwurf nur einen Rahmen vorgeben, innerhalb dessen die Landesregierung zum Handeln aufgefordert wird. Weder darf ein Volksbegehren Haushaltsmittel einfordern, noch darf es zu viele Einzelpunkte direkt regeln. „Deswegen ist auch klar, an wen das Volksbegehren einen Handlungsauftrag richtet: an die Politik, den Rahmen des Volksbegehrens mit einem konkreten Maßnahmenkatalog zu verbinden“, sagt BUND-Landeschefin Dr. Brigitte Dahlbender. „Der Gesetzentwurf wird nur bei Flankierung durch Maßnahmen zur Förderung nachhaltiger Landwirtschaft, für bessere Strukturen zum Erhalt bäuerlicher Betriebe und für Verbraucheraufklärung für nachhaltigen Lebensmitteleinkauf ein Erfolg“, sagt die stellvertretende AbL-Landesvorsitzende Tanja Holzschuh, die einen Bioland-Hof betreibt.

Das Volksbegehren ist die bestmögliche Grundlage für mehr Artenschutz und eine konsequente Agrarwende. Das Bündnis fordert von der Politik, den gesellschaftlichen Rückenwind zu nutzen. Demeter-Landesvorstand Tim Kiesler stellt klar: „Die Bewältigung der alarmierenden ökologischen Herausforderungen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die Umsetzung des Gesetzesentwurf darf daher nicht zu unverhältnismäßiger Belastung beispielsweise im Obst- und Weinbau führen. Hier muss frühzeitig für unbürokratische Sicherheit der Betriebe gesorgt werden.“ Das Bündnis verabschiedete eine Erklärung zu seinen Zielen sowie zur Ausgestaltung der geforderten Pestizidverbote (siehe Anhang). Neben den engeren Partnern unterstützen mehr als 100 Unternehmen und Verbände das Volksbegehren.

Website: www.Volksbegehren-Artenschutz.de

proBiene - Freies Institut für ökologische Bienenhaltung hat das Ziel, das Wissen um die essentielle Bedeutung der Biene zu verankern und Methoden der biodynamischen Imkerei zu entwickeln. Die gemeinnützige Einrichtung wurde 2016 von Demeter-Berufsimkern gegründet. www.probiene.de

Kontakt Volksbegehren: Sven Prange, sven.prange@probiene.de, Tel. 0711/407992-30

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Pressemitteilung
Ziele des Volksbegehrens 
Erklärung zu Pestizideinsätzen

Bereits mehr als 18.000 Unterschriften für die Initiierung des Volksbegehrens “Rettet die Bienen” in Baden-Württemberg eingegangen

P R E S S E M E L D U N G | Stuttgart, den 05. Juni 2019

Erste Zählungen der bei proBiene eingereichten Unterschriftenformulare zeigen es deutlich: Die für den Antrag zum Volksbegehren notwendigen 10.000 Unterschriften werden deutlich überschritten. Innerhalb von zweieinhalb Wochen wurden mehr als 18.000 Unterschriften für das Volksbegehren Artenschutz – „Rettet die Bienen“ in Baden-Württemberg gezählt – und die Zählung sowie der Rücklauf halten an.

Die beiden Berufsimker der Imkerei Summtgart und Initiatoren des Volksbegehrens, David Gerstmeier und Tobias Miltenberger, sind sich einig: „Innerhalb dieser kurzen Zeit solch eine Resonanz zu bekommen, bestätigt unser Anliegen. Trotz der aufwendigen bürokratischen Hürde zeigen schon jetzt über 18.000 UnterzeichnerInnen deutlich, wie wichtig vielen BürgerInnen ein verstärkter Artenschutz ist.“ Diesen voranzubringen ist zentrales Anliegen des Volksbegehrens, dem ein Gesetzentwurf zugrunde liegt. Zentrale Forderungen sind darin der Ausbau der ökologischen Landwirtschaft auf 50 Prozent im Jahr 2035, die Halbierung der Pestizide, deren Verbot in Naturschutzgebieten und der stärkere Schutz für Streuobstwiesen.

„Die Zivilgesellschaft fordert einen dringlichen Wandel im Umgang mit der Artenvielalt“, so Imkermeister Gerstmeier. Der Zuspruch aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft für das Volksbegehren von proBiene wächst. “Wir bedanken uns für die breite Unterstützung. Als junge gemeinnützige Organisation konnten wir das Volksbegehren erfolgreich starten. Im nächsten Schritt möchten wir ein Bündnis schmieden“, sagt proBiene-Geschäftsführer Tobias Miltenberger.

Am 26. Juli soll der Zulassungsantrag des Volksbegehrens “Rettet die Bienen” beim Innenministerium eingereicht werden. Bis dahin werden noch Unterstützungs-Unterschriften angenommen. Unter folgendem Link können alle wahlberechtigten BürgerInnen in Baden-Württemberg das Volksbegehren “Rettet die Bienen” unterstützen: www.Volksbegehren-Artenschutz.de.

proBiene - Freies Institut für ökologische Bienenhaltung hat das Ziel, das Wissen um die essentielle
Bedeutung der Biene zu verankern und Methoden der biodynamischen Imkerei zu entwickeln. Die gemeinnützige
Einrichtung wurde 2016 von Demeter-Berufsimkern gegründet. www.probiene.de

Kontakt Volksbegehren: Sven Prange, sven.prange@probiene.de, Tel. 0711/407992-30

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Volksbegehren „Rettet die Bienen“ startet erfolgreich

P R E S S E M E L D U N G | Stuttgart, den 20. Mai 2019

Stuttgart, 20. Mai 2019. Volksbegehren „Rettet die Bienen“ startet erfolgreich


Das Volksbegehren Artenschutz – „Rettet die Bienen“
vermeldet pünktlich zum Weltbienentag am heutigen Montag einen erfolgreichen Start
in die erste Phase. Am Auftaktwochenende unterschrieben neben den beiden
Initiatoren, den Summtgarter Imkern David Gerstmeier und Tobias Miltenberger, gut
1000 weitere Wahlberechtigte aus Baden-Württemberg den Unterstützungsantrag.
„Das ist ein wirklich erfolgreicher Start für unser Vorhaben, Bienen und andere Arten
künftig in Baden-Württemberg noch stärker zu schützen“, sagt Miltenberger. „Die
vielen Unterschriften zeigen: die Bienen haben starke Bündnispartner in den Baden-
Württemberger Wählerinnen und Wählern.“
Zum Auftakt der Unterschriftensammlung hatte pro Biene – Freies Institut für
ökologische Bienenhaltung, das das Volksbegehren organisiert, zusammen mit Slow
Food Deutschland und dem Bienenschutz Stuttgart zu einem Bienentag geladen. Dort
informierten sich zahlreiche Menschen über den Wert der Biene und die Bedeutung
der Artenvielfalt für uns Menschen. Parallel dazu unterschrieben auch viele
TeilnehmerInnen der Demonstration „Ein Europa für alle“ den Antrag auf das
Volksbegehren.
In den nächsten Tagen und Wochen sammelt proBiene mit zahlreichen Unterstützern
weitere Unterschriften. So sollen 10.000 zusammenkommen, um das Volksbegehren
beim Innenministerium zu beantragen. Der Kreis der Unterstützer wächst dabei immer
weiter. Mittlerweile unterstützen mehr als 70 Unternehmen, Initiativen, Verbände und
Parteiorganisationen das Volksbegehren. So sammeln die Regionalgeschäftsstellen
des BUND genauso Unterschriften, wie zahlreiche Bio-Händler, Kreisverbände der
Grünen und NABU-Verbände. Parallel zum Start der Unterschriftensammlung
veröffentlichte proBiene auch den Gesetzentwurf, den das Volksbegehren
beschließen soll. Kernforderungen sind der Ausbau der ökologischen Landwirtschaft,
die Reduktion von Pestiziden, der stärkere Schutz von Streuobstwiesen und das
Verbot von Pflanzengiften in Naturschutzgebieten.
Den Gesetzentwurf gibt es unter www.volksbegehren-artenschutz.de auch zum
Download.

proBiene - Freies Institut für ökologische Bienenhaltung hat das Ziel, das Wissen um die essentielle
Bedeutung der Biene zu verankern und Methoden der biodynamischen Imkerei zu entwickeln. Die gemeinnützige
Einrichtung wurde 2016 von Demeter-Berufsimkern gegründet. www.probiene.de

Öffentlichkeitsarbeit: Katharina Rust, katharina.rust@probiene.de, Tel. 0711/407992-29

Kontakt Volksbegehren: Sven Prange, sven.prange@probiene.de, Tel. 0711/407992-30

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Bienentag mit Auftakt zum Volksbegehren Artenschutz in Baden-Württemberg

P R E S S E M E L D U N G | Stuttgart, den 14. Mai 2019

Stuttgart, 14. Mai 2019. Bienentag mit Auftakt zum Volksbegehren Artenschutz in Baden-Württemberg

Aktionstag anlässlich des Weltbienentags Sonntag in Stuttgart


Mit einem großen Bienen-Aktionstag startet am Sonntag, 19. Mai, das Volksbegehren Artenschutz in Baden-Württemberg. Los geht es um elf Uhr auf dem Züblin-Parkhaus in Stuttgart. Auf Einladung von proBiene - Freies Institut für ökologische Bienenhaltung, Slow Food Deutschland e.V. und dem Bienenschutz Stuttgart e.V. wird es ein breites Angebot rund um das wichtigste Nutztier der Welt geben – die Biene. Der Tag wird anlässlich des Weltbienentages ausgerichtet (20. Mai) und ist der Startschuss für die Sammlung der 10.000 notwendigen Unterschriften für die Beantragung des Volksbegehrens Artenschutz Rettet die Bienen beim baden-württembergischen Innenministerium. Neben der Unterschriftensammlung zeigen die Veranstalter durch Aktionen und Informationen nicht nur die Faszination der außergewöhnlichen Geschöpfe, sondern auch: Es ist jetzt höchste Zeit zum Handeln, wenn wir die Artenvielfalt als unser aller Lebensgrundlage auf diesem Planeten erhalten wollen.
„Es wird immer deutlicher, dass ohne ein schnelles Umsteuern der Mensch die Lebensgrundlage, die uns die Natur bietet, von dieser Welt verdrängt wird“, sagt Tobias Miltenberger, Geschäftsführer von proBiene. „Es kann nicht sein, dass es Bienen heute in der Stadt besser geht als auf dem Land. Die Politik ist in der Pflicht, dem Biodiversitätsverlust sowie dem Einsatz von insektenvernichtenden Substanzen auf dem Acker einen Riegel vorzuschieben“, sagt Ursula Hudson von Slow Food Deutschland. Und Anke Heidemüller von Bienenschutz Stuttgart e.V. sagt: “Es gilt, unser Ökosystem nicht weiter zu destabilisieren und dafür ist der Erhalt der Artenvielfalt unerlässlich.”
Dass proBiene, Slow Food und der Bienenschutz Stuttgart den Bienentag gemeinsam veranstalten, zeigt die Stärke des Volksbegehrens Artenschutz: Mittlerweile haben mehr als 60 Verbände, Unternehmen und Vereine ihre Unterstützung erklärt. Die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, die ebenfalls zum Unterstützerkreis zählt, wird die Gäste am Sonntag unter anderem mit Wraps mit Secreto der alten Landrasse Schwäbisch-Hällisches Schwein und Wraps mit Grillgemüse und Bio-Heumilchkäse der Dorfkäserei Geifertshofen verköstigen. Der Gründer der Erzeugergemeinschaft, Rudolf Bühler, wird genauso zu den Vortragenden zählen, wie Staatssekretärin Gisela Splett, Rupert Ebner von Slow Food und die Stuttgarter Imker David Gerstmeier und Tobias Miltenberger. Neben Vorträgen und Diskussionen zur Biene bieten die Veranstalter ein buntes Programm aus Herstellung von Bienenwachskerzen, Bau von Nisthilfen für Wildbienen, eine Honigverkostung und ein Gewinnspiel.
Wer es Sonntag nicht nach Stuttgart schafft, kann das Volksbegehren unterstützen, indem er die Unterschriftenformulare unterschreibt und weiterverbreitet. Diese können ab 19. Mai auf der Website des Volksbegehrens, www.volksbegehren-artenschutz.de, heruntergeladen werden. Als Unterstützung zählen nur Unterschriften auf diesem Formular. proBiene hat das Volksbegehren Artenschutz angestoßen. Die Initiatoren, die Summtgart-Imker David Gerstmeier und Tobias Miltenberger, wollen unter anderem durch den Ausbau der ökologischen Landwirtschaft, die Reduktion des Pestizideinsatzes und den Ausbau von Bildung im Bereich nachhaltiges Wirtschaften stärker als bisher gesetzlich verbindlich die Artenvielfalt schützen.


proBiene - Freies Institut für ökologische Bienenhaltung hat das Ziel, das Wissen um die essentielle Bedeutung der Biene zu verankern und Methoden der biodynamischen Imkerei zu entwickeln. Die gemeinnützige Einrichtung wurde 2016 von Demeter-Berufsimkern gegründet. www.probiene.de
Slow Food Deutschland e.V. ist eine internationale Bewegung, die sich dafür einsetzt, dass jeder Mensch Zugang zu Nahrung hat, die sein Wohlergehen sowie das der Produzenten und der Umwelt erhält. Die Slow Food Bewegung zählt in Deutschland rund 14.000 Mitglieder in rund 85 Convivien.
Bienenschutz Stuttgart e.V., engagiert sich seit 2013 für den Schutz von Wildbienen und die wesensgemäße Haltung von Honigbienen. Zudem ist der Verein Regionalgruppe des Netzwerks Blühende Landschaft, welches ein insektenfreundliches Blühangebot fördert. www.bienenschutz-stuttgart.de
Kontakt Volksbegehren: Sven Prange, sven.prange@probiene.de, Tel. 0711/407992-30

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„Rettet die Bienen” startet in Baden-Württemberg

P R E S S E M E L D U N G | Stuttgart, den 09. Mai 2019

Stuttgart, 09. Mai 2019. proBiene initiiert mit großem Unterstützerkreis Volksbegehren Artenschutz im Ländle.


Baden-Württemberg muss die Artenvielfalt noch stärker als bisher verbindlich schützen. Der
Schatz der Artenvielfalt droht weltweit für immer verloren zu gehen. Bienen, Insekten sowie viele
andere Tier- und Pflanzenarten sind massiv bedroht. Wir müssen handeln. Deswegen beginnt
unter Federführung der proBiene - Freies Institut für ökologische Bienenforschung mit
Unterstützung eines breiten Bündnisses aus Umweltverbänden wie NABU und BUND,
landwirtschaftlichen und nachhaltigen Unternehmen wie die Spielberger Mühle oder der Bewegung
„Fridays for Future” ein Volksbegehren für Artenschutz. Auftakt ist am 19. Mai ein Aktionstag
anlässlich des Weltbienentages ab 11 Uhr am Züblin-Parkhaus in Stuttgart. Dort werden die ersten
der 10.000 nötigen Unterschriften von Wahlberechtigen aus dem Land für den Antrag zum
Volksbegehren gesammelt.
„Wir sind die Generation, die entscheiden muss, ob unsere Kinder und Enkel verschiedenste Arten
von Bienen, Schmetterlingen, Amphibien, Reptilien, Fischen, Vögeln, Kleinsäugern und
Wildkräutern noch vorfinden", sagt Imkermeister David Gerstmeier. proBiene-Geschäftsführer
Tobias Miltenberger sagt: „Der Zuspruch der letzten Wochen hat uns gezeigt, dass die
Gesellschaft die Artenvielfalt als Lebensgrundlage erkannt hat und mehr Engagement für deren
Schutz fordert. Gerade eine so starke Region wie Baden-Württemberg kann ein Beispiel geben,
wie entschlossen wir diese wichtige Menschheitsaufgabe angehen. Wenn wir eine starke Haltung
für den Artenschutz zeigen, wirkt das auch über die Grenzen unseres Bundeslandes hinaus." Die
beiden Berufsimker der Imkerei Summtgart, Gerstmeier und Miltenberger, sind die Initiatoren des
Volksbegehrens und Gründer der gemeinnützigen Einrichtung proBiene.
In Baden-Württemberg sind neben den Wildbienen Arten wie der Feldhamster oder das Rebhuhn
von Ackergiften sowie durch Nahrungsmangel und Biotopverluste stark gefährdet. Dabei ist die
Artenvielfalt nicht nur ökologisch das Immunsystem des Planeten, sondern auch ein ökonomisches
Rückgrat: In der deutschen Landwirtschaft erbringen Bienen und Insekten Leistungen von zwei bis
vier Milliarden Euro im Jahr. Rund 80 Prozent der heimischen Obst- und Gemüsesorten brauchen
Insekten zur Bestäubung. Um ihre Lebensräume zu erweitern, fordert das Volksbegehren in einer
Gesetzesänderung unter anderem einen deutlichen Ausbau der ökologischen Landwirtschaft, die
massive Reduzierung von Pestiziden sowie eine stärkere Berücksichtigung der Enkeltauglichkeit
von Landwirtschaft und Wirtschaft in Bildung und Forschung.
Das Volksbegehren besteht aus einem mehrstufigen Verfahren: Zunächst müssen die Initiatoren
mindestens 10.000 Unterstützungsunterschriften und einen konkreten Gesetzentwurf vorlegen.
Danach startet das eigentliche Volksbegehren. Mindestens zehn Prozent der Wahlberechtigten,
also etwa 680.000, müssen dann per Unterschrift den Gesetzentwurf unterstützen. In diesem Fall
muss der Landtag den Entwurf unverändert behandeln. Lehnt er ihn ab, kommt es zum
Volksentscheid. Würde das Volksbegehren Gesetz, wäre es das erste erfolgreiche in Baden-
Württemberg.

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proBiene - Freies Institut für ökologische Bienenforschung hat das Ziel, das Wissen um die essentielle
Bedeutung der Biene zu verankern und Methoden der biodynamischen Imkerei zu entwickeln.
www.probiene.de

Kontakt Volksbegehren
Sven Prange, sven.prange@probiene.de, Tel. 0711 / 407992-30
www.volksbegehren-artenschutz.de

 

„Rettet die Bienen!“
Initiative - Volksbegehren zur Rettung der Artenvielfalt in Baden-Württemberg

P R E S S E M E L D U N G | Stuttgart, den 21. Februar 2019

Stuttgart, 21. Februar 2019. In Baden-Württemberg initiieren wir, die gemeinnützige Einrichtung proBiene, ähnlich wie in Bayern, ein Volksbegehren unter dem Motto „Rettet die Bienen!“. Nicht nur in Bayern nimmt das Artensterben dramatische Ausmaße an. Der Rückgang von Bienen, Schmetterlingen, Amphibien, Reptilien, Fischen, Vögeln, Kleinsäugern und Wildkräutern ist auch in Baden-Württemberg alarmierend. Bayern hat gezeigt, dass Bürgerinnen und Bürger einen Wandel im Umgang mit unserer Lebensgrundlage wollen und dafür Verantwortung übernehmen. Mit diesem beflügelten Willen soll es in Baden-Württemberg weitergehen.


„Als Berufsimker erfahren wir täglich, was es heißt, wenn Insekten mit Ihrer Umwelt zu kämpfen haben“, so Imkermeister David Gerstmeier. „Zum Beispiel sind Notfütterungen der Bienen mit Zucker für Imker in Baden-Württemberg fester Bestandteil der Jahresarbeit. Das liegt vor allem am fehlenden Blühangebot.“ Neben der Honigbiene, die von Imkerinnen und Imker gepflegt wird, sind viele Tier- und Pflanzenarten von Ackergiften sowie durch Nahrungsmangel und Biotopverluste stark gefährdet. So sind zum Beispiel in Baden-Württemberg die Zwergfledermaus, Feldlerche, und Geißklee-Bläuling vom Aussterben bedroht. Sehr drastisch ist es bei den 420 Wildbienenarten, von denen über die Hälfte im Ländle auf der Roten Liste steht.
Mit dem Volksbegehren soll eine Erweiterung der Lebensräume und Blühangebote sowie eine Reduzierung von Pestiziden für ein artenreiches Baden-Württemberg geschaffen werden.


Die Hauptforderungen:


• 50 % Ökolandbau bis zum Jahr 2035
• 100 % der Staatsflächen werden ökologisch bewirtschaftet
• Halblierung der Pestizidmenge bis 2025
• Erweiterung des Biotopverbundes
• Extensivierung der Wiesenbewirtschaftung
• Intensivierung der Forschung und Bildung zu ökologischer Landwirtschaft und Naturschutz
• Monitoring und jährlicher öffentlicher Bericht zur Artenvielfalt


Initiative Volksbegehren


Das Volksbegehren soll die lobenswerten Ziele der baden-württembergischen Landesregierung zum Naturschutz, Ökolandbau und Landwirtschaft stärken, weiterreichende Ziele einbringen und durch eine gesetzliche Verankerung fixieren. „Für die Landwirte im Ländle, die auf Qualität setzen, ist es eine Riesenchance. Es ist auch unser Verantwortung eine enkeltaugliche Zukunft zu gestalten.“ erläutert Tobias Miltenberger, Geschäftsführer der gemeinnützigen Einrichtung proBiene und Initiator der Initiative „Volksbegehren zur Rettung der Artenvielfalt in Baden-Württemberg“.
Erster Unterstützer ist der Anbauverband Demeter e.V., dem über 500 landwirtschaftlichen Betrieben in Baden-Württemberg angeschlossen sind. Aktuell wird mit juristischer Begleitung an den konkreten Formulierungen für das Naturschutzgesetz Baden-Württemberg gearbeitet und weitere ideelle und finanzielle Unterstützerinnen und Unterstützer für das Volksbegehren gesucht. Eingeladen, sich der Allianz anzuschließen, sind Bürgerinnen und Bürger, Landwirte, Verbände, Unternehmen und weitere Einrichtungen.
proBiene - Freies Institut für ökologische Bienenhaltung hat das Ziel, das Wissen um die essentielle Bedeutung der Biene zu verankern, einen respektvollen Umgang mit ihr zu etablieren und sie in ihrer Gesundheit zu stärken. Das Freie Institut lehrt und entwickelt Methoden der biodynamischen Imkerei. proBiene wurde im Jahr 2016 von Demeter-Berufsimkern gegründet und führt jährlich über 1.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene an Bienen, veranstaltet Seminare, publiziert Bücher und betreibt Forschungsprojekte für eine zukunftsfähige Bienenhaltung.

Mehr zu proBiene: www.probiene.de

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